Geretsrieder Miteinander

Im Dialog zum Thema Miteinander

Im Dialog: Miteinander

Das Schaltjahr 2020 machte es möglich: Die zweite Gesprächsrunde im Rahmen der Veranstaltungsreihe Im Dialog fand zur „Brunchzeit“ am 29. Februar im Hinterhalt statt. Das Thema an diesem Tage: „Geretsrieder Miteinander„.

Geretsrieder Miteinander

Auf einen Impulsgeber hatten wir bei dieser Veranstaltung bewusst verzichtet, um mit Ihnen direkt in dieses „emotionalere“ Thema einsteigen zu können. Als Grundlage für die Diskussion wurden anfänglich vier Kernpunkte aus diesem Themenkomplex herausgegriffen:

  • Transparenz in der politischen Arbeit
  • Bürgerschaftliches Miteinander
  • Bürgerbeteiligung und
  • Ehrenamt

Die Beiträge zu diesen Bereichen waren zahlreich und wurden von den Anwesenden durchaus interessiert aufgenommen und diskutiert. Worum es da im Einzelnen ging, das möchte ich auch dieses Mal gerne wieder mit Ihnen teilen. Vielleicht inspiriert ja auch Sie das Format der Veranstaltung und Sie schauen beim nächsten Mal selbst vorbei. Ich würde mich freuen!

Politische Transparenz

  • Verfügbarkeit komprimierter Protokolle
  • bessere/einfachere Navigation zu zugehörigen Informationen auf der Webseite (Infos aktuell zu versteckt)
  • Stadt-App inkl. Newsletter mit Option für Push-Nachrichten
  • mehr Bürgerorientierung in der Verwaltung
  • Ausgabe-Turnus Geretsried(er)Leben Quartal –> Monat
  • Runder Tisch zum Thema „Geretsrieder Miteinander“ (nach der Wahl)

Bürgerschaftliches Miteinander

  • es fehlen Begegnungsstätten (Wehmut bei dem Gedanken, was es da früher für tolle „Locations“ gegeben haben muss, wo man wusste, wenn ich dahin gehe, dann treffe ich immer jemanden)
  • Begegnungsstätten müssen über die Stadt verteilt sein
  • „gute Kneipen wären schon toll“

Bürgerbeteiligung

  • Intensivierung wünschenswert, kontinuierliche Begleitung (Stichwort: Leitbildprozess) erforderlich
  • Bürgerbeteiligung bedeutet auch: Bürgeranliegen ernst nehmen und bearbeiten
  • Zentrale „personelle“ Anlaufstelle für Bürger („Kummerkasten“) der den Bürger unterstützt und von Anfang an Berührungsängste vermeidet, z.B. auch durch leicht ermittelbaren und unbürokratischen Zugang

Ehrenamt

  • Einstieg ins Ehrenamt in jungen Jahren fördern
  • Motivationshilfen: Wertschätzung, Aufwandsentschädigungen und Verteilung der Lasten auf mehrere Schultern

Ich hoffe, dass die Teilnehmer auch aus dieser Veranstaltung viel „Positives“ mitgenommen haben. Wie auch beim letzten Mal möchte ich hier versichern, dass mir Ihre Anliegen wichtig sind und ich mich sehr dafür einsetzen werde, dass sich die Politik und konkret deren Vertreter bei diesem Thema künftig mehr einbringen und umsetzen, als das bisher der Fall gewesen ist.

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